DFB-Stützpunkttrainig in Wiesenau

Wiesenau, 25.09.2019:

Das Talentförderprogramm des DFB startete mit der Saison 2002/2003. Es hat sich als erste Stufe der Talentförderung im deutschen Fußball fest etabliert. Das Stützpunkttraining mit seinen aktuell 366 Stützpunkten bildet die Verbindung zwischen der Jugendarbeit in den einzelnen Vereinen und der zweiten Stufe der Talentförderung, den Leistungszentren und Eliteschulen des Fußballs.

 

366 Stützpunkte in ganz Deutschland bilden ein engmaschiges, flächendeckendes Netz zum intensiven Sichten und Fördern junger Spielerinnen und Spieler. 29 Stützpunktkoordinatoren fungieren als Schnittstellen zwischen dem DFB, den Gremien und Mitarbeitern der Landesverbände und den Stützpunkten. Etwa 1.300 engagierte und qualifizierte Stützpunkttrainer sichern eine intensive Sichtung der regionalen Talente und eine optimale individuelle Förderung durch das wöchentliche Zusatztraining. (Fast) jedes Talent kann damit sicher sein, von einem regionalen Sichter „aufgespürt” zu werden und anschließend auf Basis eines individuellen Trainings voranzukommen.

 

Seit 2010 ist auch auf dem Sportplatz in Wiesenau ein solcher DFB-Stützpunkt angesiedelt.

 

Aktuell finden in Wiesenau die Sichtungstrainings statt. Hier können ambitionierte Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge 2007/2009 ihr Können zeigen. Besonderer Wert wird von den verantwortlichen Trainern Norbert Kloschinski, Uwe Langanke und Jürgen Freese auf die Fertigkeiten mit dem Ball und ganz besonders auf die Spielfähigkeit gelegt. Die Besten qualifizieren sich dann zu einer Auswahlmannschaft des DFB-Stützpunktes Wiesenau. Von ursprünglich 22 Teilnehmern konnten sich 12 Spieler empfehlen. „Härtetest“ sind für die Auswahl dann Stützpunkturniere. Davon finden auf Landesebene 2 auf Rasen und 1 in der Halle statt.

 

Großes Ziel des Stützpunktrainings ist die Vorbereitung und Sichtung der Talente für die Sportschulen Cottbus und Frankfurt/ Oder. Einige Talente stammen vom hiesigen DFB-Stützpunkt. So z.B. Leo Vieth (Dynamo Dresden, B-Jun. Bundesliga), Edgar Kaizer, Leon Kammradt, Julian Simon, Leon Schade (alle im Juniorenbereich Energie Cottbus), Ole und Til Achtenberg, Lasse Behlendorf (1.FC Magdeburg) und noch einige andere.

Der Standort Wiesenau zeichnet sich für den DFB Stützpunkt insbesondere durch seine zentrale Lage aus. So ist der Stützpunkt für Talente von Lebus bis Guben sehr gut erreichbar. Auch schätzen die Trainer die Anlage selbst mit seinem Rasen- und Kunstrasenplatz sowie die Infrastruktur mit der Gaststätte. Zudem können mit der SG Wiesenau organisatorische Fragen immer sehr kurzfristig, verbindlich und vor allem sehr unkompliziert besprochen werden.

 

Zweimal im Jahr wird durch den Stützpunktkoordinator Volkmar Kuhlee eine DFB-Infoabend durchgeführt, an dem die Trainer der Region die Möglichkeit haben, teilzunehmen. Der nächste findet im Herbst dann auch in Wiesenau statt.

 

 

Die SG Wiesenau ist mit ihrer Anlage gern Gastgeber für die derzeit ca. 30 Kinder der Jahrgänge 2007-2010 und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit „unserem“ DFB-Stützpunkt.

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