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1. Männer - Saison 2012 / 13

Landesklasse Ost

Die SG Wiesenau 03 überwinterte in der Landesklasse Ost auf dem neunten Platz und befindet sich damit im Tabellenmittelfeld. Da in diesem Jahr fünf Mannschaften den Gang in die Kreisliga antreten könnten, haben die Nulldreier jedoch nur fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.
Die Wiesenauer waren mit zwei Siegen, gegen den 1.FC Frankfurt (Oder) II und Hertha Neutrebbin, gut in die Saison gestartet, mussten dann aber bis zum nächsten Sieg auf den neunten Spieltag warten. Dort gelang ihnen ein klarer 4:1 Heimsieg gegen den Vorjahresmeister SV Germania Schöneiche II. Der neugewonnenen Heimstärke war der Mittelfeldplatz in der Landesklasse zu verdanken. Erst am abschließenden Spieltag der Hinrunde handelten sich Wiesenauer die erste Heimniederlage ein. Gegen den FC Wacker Herzfelde setzte es auf schneebedeckten Kunstrasen eine 3:6 Niederlage. Zuvor waren ihnen einige Achtungserfolge, wie die beiden Unentschieden gegen die Staffelmitfavoriten Phönix Wildau und dem FSV Bernau sowie dem 3:1 Sieg gegen den zu Beginn der Serie strauchelnden Vorjahresdritten Blau-Weiß Wriezen, gelungen. Leichtfertig schenkten die Wiesenauer die Punkte in den Auswärtsspielen in Bad Freienwalde, Woltersdorf und Storkow her. In den Derbys der Landesklasse Ost waren sie nur beim Saisonauftakt gegen die Brandenburgliga-Reserve des 1.FC Frankfurt (Oder) mit 4:2 erfolgreich. Klar unterlegen waren sie dagegen beim Müllroser SV und beim FC Union Frankfurt (Oder), wobei das knappe 0:1 über den Spielverlauf hinwegtäuschte. Genau anders herum sah die Sache bei einem weiteren Mitfavoriten auf den Staffelsieg, dem SV Blau-Weiß Markendorf aus. Dort unterlagen sie trotz großer Gegenwehr mit 0:2. An gleicher Ort und Stelle wurden die Blau-Weißen jedoch im Pokalviertelfinale von den Adlern aus Wiesenau bezwungen, die nach dem vorherigen Sieg gegen den SV Blau-Weiß Groß Lindow und dem 3:1 Auswärtserfolg gegen die Markendorfer im Frühjahr im Halbfinale des Krombacher Kreispokals Oder-Neiße auf Union Booßen treffen.
Fünf Spieler der ersten Wiesenauer Mannschaft bestritten 15 von 16 Hinrundenbegegnungen.. Neben Torwart René Fricke waren das Thomas Staroske, Kapitän Thomas Woite und die Stürmer Martin Greiner und Lars Fechner. Die Beiden erwiesen sich erneut als die besten Torschützen ihrer Mannschaft. Martin Greiner erzielte sieben Tore und mit 14 Treffern teilt sich Lars Fechner Platz 3 der Torschützenliste mit dem Storkower Martin Anders. Trotzdem gleich fünf Spieler die meisten Einsätze zu verzeichnen haben, scheint das Verletzungspech der letzten Jahre den Wiesenauern treu zu bleiben. Führungsspieler Enrico Genz zog sich zu Anfang des Jahres eine schwerwiegende Verletzung zu und steht auch bis auf Weiteres den Adlern deshalb nicht zur Verfügung. Auch Kamil Mazur hatte mit einer Verletzung zu kämpfen und kam daher nur auf sieben Einsätze. Daneben konnten aufgrund beruflicher Verpflichtungen Neuzugang Benjamin Ehresmann und Damian Monka nur jeweils zweimal eingesetzt werden, obwohl mit ihnen als Stammpersonal fest zu rechnen war. Zu Beginn der Rückrunde müssen die Wiesenauer unglücklicherweise auch auf Slawomir Szczepanski und Axel Bickenbach verzichten, die sich in der Winterpause Operationen unterziehen mussten.
So werden die Wiesenauer weiterhin auf die Spieler der zweiten Mannschaft und den Senioren zurückgreifen. Auf den mittlerweile 39jährigen Mirko Triebke kann Trainer Tobias Vogel hierbei immer bauen. Immerhin stand er in dieser Saison dreizehn Mal von Beginn an auf dem Feld. Auch der ehemalige Co-Trainer Thomas Hammer stand einmal zur Verfügung. Am 12. Spieltag vertrat er Tobias Vogel an der Linie, kam in der 65. Minute auf das Spielfeld und besiegelte in der 76. Minute mit seinem Treffer den Auswärtssieg beim FC Strausberg II.
Die Zielsetzungen der Adler in der Rückrunde bestehen darin mindestens so viele Punkte wie in der Hinserie zu holen, ins Pokalfinale einzuziehen und vielleicht den einen oder anderen Derbysieg einzufahren. Dabei helfen sollen die beiden Neuzugänge Patrick Clemenz (SV Astoria Rießen) und Lars Sonnenburg (SV Vogelsang).

Bericht: Netzel

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