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Saison 2011 / 2012

Landesklasse Ost

Mit dem Erreichen des Minimalziels Klassenerhalt endete die zweite Landesklassensaison nach dem Wiederaufstieg für die SG Wiesenau 03. Am Ende reichte der 14. Tabellenplatz aus, um weiterhin in der Landesklasse Ost vertreten zu sein. Der Ligaverbleib wurde schon zwei Spieltage vor dem Ende gesichert, auch wenn die beiden Niederlagen zum Abschluss der Serie schmerzten.
Dabei starteten die Nulldreier gut in die Saison. Drei der ersten vier Partien wurden gewonnen. Darunter sogar der verdiente Heimerfolg gegen den unangefochtenen Staffelsieger SV Germania Schöneiche II. Von einer entspannten Saison ohne Abstiegskampf wurde zu diesem Zeitpunkt schon geträumt. Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten: Danach folgten sieben Niederlagen in Folge und der Weg in den Tabellenkeller. Erst gegen Ende der Hinrunde wurde wieder gepunktet. Wichtig waren zu diesem Zeitpunkt die Erfolge gegen unmittelbare Konkurrenten um den Klassenerhalt, wie der SG Hangelsberg und dem FC Union Frankfurt (Oder).  
In der Rückrunde sammelten die Wiesenauer mehr Punkte als in der Hinrunde. Auch wenn es mit dem 0:6 gegen den Müllroser SV und dem 1:7 beim SV Germania Schöneiche II zwei hohe Niederlagen gab, wurden in den entscheidenden Partien wichtige Punkte eingefahren. Zum Beispiel in den Auswärtsbegegnungen bei Aufbau Eisenhüttenstadt (21.Spieltag) und in Hangelsberg (27. Spieltag), sowie die Heimerfolge gegen den FC Strausberg II, den FSV Blau-Weiß Wriezen und dem SV 1919 Woltersdorf. Als mit dem Punktgewinn beim MSV Eintracht Frankfurt (Oder) der Klassenerhalt gesichert war, ging den Wiesenauern in den letzten beiden Spielen ein wenig die Luft aus.
Die meisten Einsätze hatte bei den Wiesenauern Torjäger Martin Greiner zu verzeichnen. In seinen 29 Spielen war er mit 25 Treffern zugleich der torgefährlichste Spieler. Kamil Mazur traf in 28 Einsätzen zwei Mal und Enrico Genz erzielte 4 Tore in 27 Spielen. Mit Martin Greiners Sturmpartner Lars Fechner (13) und Spielführer Thomas Woite (11) trafen zwei weitere Spieler zweistellig. Die Offensive bereitete demnach dem neun Trainer Tobias Vogel weniger Sorgen, als der Defensivbereich. Neunzig Gegentreffer bedeuteten die meisten in der gesamten Liga. Jedoch musste die Abwehr der Adler aus Wiesenau fast jede Woche umgestellt werden. Zu viele Spieler mussten aufgrund von privaten und beruflichen Verpflichtungen, persönlichen Sperren oder Verletzungen Woche für Woche ersetzt werden. Besonders tragisch erwiesen sich hierbei die Langzeitausfälle der Stammkräfte Marcin Wojtasiak, Sergej Pavlenko, Slawomir Szczepanski, Marcel Seidemann und Axel Bickenbach. Da erwiesen sich die beiden Neuzugänge in der Winterpause Thomas Staroske (MSV Eintracht Frankfurt) und Rico Walter (ehemals EFC Stahl) als großes aber auch notwendiges Glück. Auch der Ausfall von Torhüter René Fricke, der aufgrund des Schiedsrichterberichtes beim Spielabbruch gegen den FC Wacker Herzfelde zunächst für sieben Spiele gesperrt wurde, wog schwer. Der Spieler wurde erst in der Berufungsverhandlung vor dem Verbandssportgericht rehabilitiert. Jedoch fand diese erst drei Monate nach dem Vorfall statt und die persönliche Sperre war bis dahin bereits verbüßt.  
Allen Unwägbarkeiten zum Trotz bewiesen die Spieler der SG Wiesenau 03 stets Moral und erkämpften sich am Ende die weitere Ligazugehörigkeit.

Bericht: Netzel

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